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Der Sattel ist mehr als nur eine Sitzgelegenheit auf dem Pferd. Er ist das Verbindungsglied zwischen Pferd und Reiter. Damit beide sich mit ihm wohlfühlen, muß er auch beiden passen.

Dem Pferd soll er helfen, rückenschonend und schmerzfrei das Gewicht des Reiters zu tragen. Dem Reiter soll er helfen, sicher und ausbalanciert zu sitzen und gezielt auf sein Pferd einzuwirken.

Was zeichnet einen gut passenden Sattel aus?

Wie verhält sich ein Pferd, dessen Sattel nicht passt?

Ein Pferd zeigt nicht immer offensichtlich, daß ihm sein Sattel nicht passt. In vielen Fällen wird "nur" die mögliche Stufe von Gelöstheit und die optimale Leistungsfähigkeit des Pferdes nicht erreicht.

Mögliche deutliche Anzeichen für ein Sattelproblem können sein:

Die aufgeführten Anzeichen können auch andere Ursachen als den Sattel haben, zum Beispiel Erkrankungen, Erziehungsprobleme, Ausbildungsdefizite oder mangelhaft ausgebildeter Reiter. Es empfiehlt sich in jedem Falle, die Paßform des Sattels zu überprüfen, um den Sattel als mögliche Ursache auszuschließen. Die objektivste Methode ist die Sattelanalyse in Kombination mit einer dynamischen Satteldruckmessung.

Im offensichtlichen Fall eines nicht passenden Sattels entwickelt das Pferd Satteldruck. Dieser muß behandelt werden. Satteldruck benötigt unter Umständen eine längere Ausheilungszeit, in der das Pferd nicht geritten werden darf.

Der Sattel - Schnittstelle zwischen Reiter und Pferd