Weitere Links:

Seit ca. 5 Jahrtausenden steht das Pferd im Dienste des Menschen. Lange Zeit spielte es eine große wirtschaftliche und militärische Rolle. Ganze Völkergruppen ließ es groß und mächtig werden. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verlor das Pferd zunehmend an Bedeutung. Mechanisierung und Motorisierung hielten Einzug in das menschliche Leben.

Dennoch - das Pferd ist immer noch an der Seite des Menschen. Es ist für ihn Sport- und vor allem Freizeitpartner geworden. Immer mehr Menschen beschäftigen sich auf unterschiedliche Art in ihrer Freizeit mit Pferden. Sie haben Freude am Umgang mit dem Lebewesen Pferd, suchen einfach nur Entspannung in der Natur oder sind ambitionierte Pferdesportler. In jedem Falle sind sie es, die die Verantwortung für ihren vierbeinigen Partner tragen. Die Gesundheit und auch das psychische Wohlergehen des Tieres liegen dabei in ihren Händen.

Das bedeutet zunächst, dem Pferd eine artgerechte Haltung zu gewährleisten. Artgerecht bedeutet für Pferde: viel frische Luft, viel Bewegung, genügend Kontakt zu Artgenossen, artspezifische Fütterung und Pflege.

Auch für die pferdegerechte und schonende Ausbildung seines Pferdes trägt der Mensch die Verantwortung. Im Umgang mit Pferden darf trotz aller freundlichen Emotionen für das Pferd nicht vergessen werden: Es ist um ein vielfaches schwerer und stärker als wir und außerdem ein hochsensibles Fluchttier. Eine sorgfältige Erziehung und Basisausbildung trägt wesentlich zu besserer Verständigung, Sicherheit und Freude beim Miteinander von Mensch und Pferd bei.

Zwischen fünfzig und achtzig Kilogramm Gewicht tragen Reitpferde auf ihrem Rücken. Damit sie dies auf lange Sicht unbeschadet und ausbalanciert tun können, ist ein Mindestmaß an Training / Gymnastizierung notwendig.

Ein Pferd muß wie ein Sportler durch spezielle Übungen für seine Aufgaben fit gemacht und fit gehalten werden. Das Ergebnis sinnvollen Reitpferdetrainings ist außerdem ein leichtrittiges, angenehm zu sitzendes Pferd, welches den Forderungen des Reiters leicht und willig nachkommt.

Pferd und Mensch